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Geförderte Regionen

Beschreibung der Region Alta Verapaz

Beschreibung der Region Alta Verapaz
Die Region Alta Verapaz liegt im nordwestlichen Tiefland Guatemalas, etwa 300 Kilometer entfernt von der Hauptstadt (ca. 3½ Autostunden). Hauptstadt des departamento mit 90.000 EinwohnerInnen ist Cobán. Bei einer topographischen Höhe von 300 bis 800 Meter ü.N. herrscht ein vorwiegend tropisches Klima. Der Haupterwerb der Bevölkerung sind Kaffee- und Kardamomanbau für den Export sowie Mais und Bohnen für den Eigenbedarf (häufig verdingt sich die Bevölkerung für Löhne unterhalb des Existenzminimums auf den großen Plantagen, oder die eigene Kaffeeproduktion wird von den Plantagenbesitzern für einen Spottpreis aufgekauft). So herrscht im Alta Verapaz ein ein extremes Wohlstandsgefälle zwischen den armen Landbauern und den Großgrundbesitzern.

Esperanza arbeitete bis 1996 im Gemeindegebiet San Pedro Carchá. Dort sind vor allem die weit entfernten Dörfer (ca. 4 Stunden Schotterpiste) extrem benachteiligt. Aufgrund der fehlenden Unterstützung von Seiten der Projektbegünstigten hat sich jedoch in den letzten Jahren die Bearbeitung der Projekte in die Region Sololá verschoben.

Beschreibung der Region Sololá

Die Region Sololá liegt im westlichem Hochland Guatemalas, etwa 120 Kilometer von der Hauptstadt entfernt (ca. 2 ½ Autostunden). Die Hauptstadt des departamento heißt Sololá. Von den etwa 282.000 EinwohnerInnen gelten etwa 85 Prozent als Indígenas, das heißt sie sind direkte Nachfahren der Maya. Mit seiner Höhenlage zwischen 1.500 und 2.500 Meter ü.N. ist das Klima gemäßigt bis subtropisch. Der Haupterwerb der Bevölkerung besteht überwiegend aus Subsistenzlandwirtschaft (Mais, Bohnen, Kartoffeln, Gemüse), aber es gibt auch Einnahmen durch Tourismus und Kunsthandwerk (von dem aber meist nur die Zwischenhändler profitieren).

Die Region Sololá zählt zu einer der ärmsten Regionen Guatemalas mit einer schlechten Bildungs- und Gesundheitsinfrastruktur. Esperanza arbeitet in den Gemeindegebieten von Sololá, Nahualá und San Andrés Semetabaj, die vor allem durch Bildungsmangel, aber auch durch die kulturelle Vielfalt der indigenen Ethnien geprägt sind.